April 2020


Kurzarbeit in Karlstein und Vitis

Zur Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit wird an beiden Standorten ein sehr reduziertes Notprogramm betrieben.

PresseAllgemein

Im Zuge der Covid 19-Krise hat sich das Waldviertler Autozuliefer-Unternehmen Pollmann entschieden, in den Werken Karlstein und Vitis für die Zeit von 1. April bis 30. Juni 2020 Kurzarbeit einzuführen. Am chinesischen Standort in Kunshan werden die Arbeiten bereits wieder hochgefahren. Die Nachfrage ist ermutigend: Es bestehen in China gute Aussichten, ab Mai wieder in vollem Planungsumfang produzieren zu können.

Robert Pollmann, geschäftsführender Gesellschafter ist optimistisch: „Das Kurzarbeitszeitmodell sichert nicht nur Arbeitsplätze, sondern bietet auch maximale Flexibilität in den Lieferabrufen.“ Er sieht gute Chancen, nach dem Ende der Gesundheits- und der daraus resultierenden Wirtschaftskrise die Maschinen wieder in vollem Umfang hochfahren zu können: „Die Bundesregierung hat uns ein funktionierendes Werkzeug in die Hand gegeben, um die Arbeitsplätze in der Region zu halten. Die positiven Erfahrungen aus China zeigen, dass wir für das Hochfahren nach der Pause gerüstet sein müssen.“

Pause seit 1. April
Seit Mitte März bekommt Pollmann die Auswirkungen der OEM-Werksschließungen in den Lieferabrufen zu spüren. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Auftragslage als stabil erwiesen.
Mit dem schnellen und deutlichen Rückgang der Kundenabrufe war die Entscheidung in den letzten Märztagen unaufschiebbar: Pollmann führte an den Standorten Karlstein und Vitis vorerst für die Zeit von 1. April bis 30. Juni 2020 Kurzarbeit ein. Auch an den Standorten in USA und Tschechien mussten die Kapazitäten an die Abrufe angepasst werden.

Stand by im Waldviertel
In Karlstein und Vitis produzieren die Werke derzeit nur mehr auf niedrigem Niveau. Einige wenige Anlagen werden in Gang gehalten, um verbleibende Aufträge abzuarbeiten und für künftige Situationen flexibel zu bleiben. Alle Bauteile können weiterhin sicher produziert und die Lieferkontingente planmäßig abgerufen werden. In der Fertigung wurden die verbleibenden Schichten so organisiert, dass eine Begegnung der KollegInnen vermieden werden kann.  Die neuen Kurzarbeits-Regeln gelten auch für alle MitarbeiterInnen im administrativen Bereich, die überwiegend im Home Office arbeiten.

Ermutigende Aussichten in China
Wie die Zeit nach Corona aussehen kann, erfährt Pollmann in China. Im Werk in Kunshan musste mit Ende Jänner die Produktion zu 80 Prozent eingestellt werden. Mit einem kleinen Teil in der regional ansässigen Stammbelegschaft konnte aber ein Notbetrieb aufrecht erhalten werden. Mit dem Hochfahren im März und der Rückkehr der MitarbeiterInnen aus den Quarantäneregionen gelang Pollmann China ein zufriedenstellender Aufbruch aus dem Corona-Tal. Die Kundenabrufe erwiesen sich in den ersten Aprilwochen als sehr stabil. CEO Pollmann International Herbert Auer: „Es bestehen gute Aussichten für China, im Mai bereits wieder die budgetierte Auslastung einfahren zu können. Wir sind alle optimistisch, in Österreich einen ähnlich guten Neustart hinlegen können“  


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